Inselurlaub auf Cabrera

Inseln der Sonne und des Lichts werden die Baleareninsel genannt, die jeder auch kennt. Mallorca, Menorca, Ibiza und Formentera sind die bekanntesten. Doch viele wissen nicht, dass es noch mehr kleine Inselchen gibt, die zu der Gruppe der Balearen gehören.

Cabrera ist solch eine Insel. Dieses nur zeitweise bewohnte Eiland bietet sehr viel Abwechslung und eine wundervolle Natur. Auf einer Größe von gerade einmal sechs Quadratkilometern befinden sich hohe Berge, Kaps, kleine Buchten und einige atemberaubende Höhlen, die Namen tragen, wie Cova Blava, Cova des Mastral oder Cova des Amich. Punta de Anciola ist das schönste Kap der Insel mit einem Leuchtturm, von dem aus man unendlich weit auf das Mittelmeer blicken kann.

Schon seit 1991 wurde die Insel Cabrera zu einem Nationalpark erklärt. Die Tierarten, die sich heute hier noch befinden, sind alle artgeschützt. Die Landschaft ist felsig und karg. Dies hat man den Ziegen auf der Insel zu verdanken. Wo diese ihren Kot hinterließen, wuchs keine Pflanze mehr.

Heute hat man einen Nationalpark errichtet und die Insel bleibt, bis auf die Garnision unbewohnt. Früher vor 15.000 Jahren hat sich Cabrera von Mallorca abgelöst und wurde zu einem selbstständigen Eiland.

Für einen Tagesausflug hat die Insel jedoch genug zu bieten. Die schönste Höhle ist die Cova Blava oder auch Blaue Grotte genannt, die mit 160 Metern Länge und 50 Metern Breite ziemlich groß wirkt. Die Grotte liegt nahe cala Gandulf und ist nur vom Meer aus zugänglich.

Es gibt Überreste eines Festungsturms auf der Insel, der aus dem 14. Jahrhundert stammt. Auch ein Denkmal welches zur Erinnerung von französischen Kriegsgefangenen erinnert wurde 1847 erbaut und wird heute noch gern besucht. Andere Sehenswürdigkeiten sind der Seemannsfriedhof und das Museum der Geschichte auf der Insel. Die beste Reisezeit für einen Aufenthalt auf der Insel ist der Sommer.

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